Die Farbeindringprüfung ist geeignet, schnell Risse in der Oberfläche zu finden. Es werden in der Regel alle rißartigen Werkstofftrennungen und Poren gefunden.
Der neueste Stand der Technik bei dieser Prüftechnik ist die automatische, bedienerunabhängige, reproduzierbare und dokumentierbare Prüfung. Durch die automatische Fehlererkennung und Anlagenüberwachung werden neue Maßstäbe in der Farbeindringprüfung gesetzt.
Das Farbeindringverfahren ist eines der ältesten, uns bekannten zerstörungsfreien Prüfverfahren. Die Prüfung wird für die Ermittlung von Oberflächenfehlern angewendet. Bei diesem Verfahren dringt die Prüfflüssigkeit aufgrund der Kapillarwirkung in Oberflächenfehler jeder Art eines zu prüfenden Werkstoffes ein.
Nach sorgfältigem Abwaschen des Penetrants wird eine Entwicklerschicht aufgebracht, die eine Gegenkapillarität erzeugt. Dadurch wird die in vorhandene Hohlräume und Risse eingedrungene Flüssigkeit herausgesogen und somit die Fehlstelle sichtbar gemacht.
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